Mein kleines Glaubenszeugnis

Im Jahr 2001 habe ich meinen ersten Cursillokurs gemacht und bin dadurch mit der Cursillo-Bewegung in Berührung gekommen. Damals hat mir die Gemeinschaft so gut getan und haben mich die Themen tief berührt. Das trägt mich seitdem und begleitet mich auf meinem Lebens- und Glaubensweg .

Nach nun 19 Jahren, im Oktober 2020, in einer Zeit des beruflichen Umbruchs, durfte ich nochmals einen Cursillo-Kurs in Inzell besuchen. Dabei ist mir das Gleichnis vom barmherzigen Vater und seinem verlorenen Sohn, das Jesus einst seinen Jüngern erzählte, durch die Darstellung mit Egli-Figuren ganz neu aufgegangen. (Egli-Figuren sind bieg- und formbare Erzählfiguren, deren Gesichtsausdruck frei interpretierbar ist.) Mir wurde klar, dass Gott wohl wie dieser gute Vater sein muss, der seine Arme weit öffnet, seinen Sohn von Weitem schon mit offenen und liebenden Augen herbeisehnt, ihn in seine Arme nimmt und fest an sich drückt, obwohl der Sohn kein ehrbares Leben geführt hat. Wie tief durfte diese Erfahrung in mich gehen und wie sehr dürfen wir uns „Alle“ von ihm geliebt und in seinen Armen geborgen wissen! Das war mein Schlüsselerlebnis im Cursillo 2020, das nun durch mich einer Antwort bedarf.

Einige Wochen danach fragte mich Pater Thomas, ob ich mir vorstellen könnte, im Cursillo-Mitarbeiter-Team mitzuwirken. Dieses Vertrauen, das mir da entgegengebracht wurde, hat mich mindestens genauso berührt, wie die Erfahrung im Kurs. Und in diesem Vertrauen möchte ich gerne mit unserem Herrn Jesus in der Cursillo-Bewegung meinen persönlichen Weg weitergehen. Ein Leben ohne Glauben kann ich mir gar nicht mehr vorstellen. Ich entdecke mit den Cursillistas und vielen Geschwistern im Glauben immer mehr, was für ein Geschenk es doch ist, wenn man gemeinsam an die frohe Botschaft glauben darf.

Herzlich Eure Michaela F.

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